https://www.paderborn.de/kultour-caching

Paderborn ist ja digitale Dingens, sachma, Modellregion.
Noch besser: digitale Heimat!

In den Zeiten von Corona hat sich das Kulturamt die Frage gestellt, wie die ganzen abgesagten Veranstaltungen ins Digitale transformiert werden können.
Und zwar innovativ und nachhaltig.
Jaha, das ist nämlich ganz wichtig heutzutage! Die Kultour-Caching-App ist die Antwort!

Entwickelt von Stefan Hermanns und Anne-Kathrin Bittner.
Ich habe auch mitgemacht...kuckste hier:

https://youtu.be/CLGlaTPVzH8


Soll mal keiner sagen, in Paderborn wird KULTUR klein geschrieben...nee, nee, es gibt hier sehr viel Solidarität!


Gleich zu Anfang von der Coronazeit haben Jule Ures, Olaf Menne und Markus Runte eine Initiative gegründet, um Künstlern zu helfen.
Der 'Kultursoli' ist praktisch eine private Idee, spontan und doch professionell umgesetzt.

 

Dank vieler Sponsoren ist schon viel Geld zusammen gekommen, von dem ich auch schon profitiert habe.
Mein Dank dafür an ALLE!

 

Mein 'Homeoffice' fand im Garten statt und war thematisch immer 'chanz dicht bei'.

Schaut selbst:

Eine neu gedachte Bauernregel


Lockerungsübungen für die Zukunft


Die Königinnenplätze zu Paderborn sind in der Mauser


Was gibts Schöneres als die Freude über Freunde


Ein Schwank aus Elses Jugendzeit


Es grünt so grün oder Aufmerksamkeit ist Energie


So ein Maskentheater. Aber keiner hat so richtig Spaß...


Else Mögesie ist Antje Huißmann - oder umgekehrt? Nichts sagen gelingt ihr nicht so gut, wollen wir mal hören, wie sie mit der Kontaktsperre zurechtkommt. Aufnahme anläßlich des 'Kulturheimspiel spezial' am 18. April 2020 www.paderborn.de/stadtmuseum



Frohsinn verbreiten im Sonnenschein, völlig keimfrei und schön für ALLE!

 

Auf dem Gelände des St.Johannisstiftes zu Paderborn, zwar durch Scheiben und Etagen von den Bewohnern getrennt, doch durch Musik verbunden.

Wir werden es wieder tun!

Ja, im Garten des St.Antonius Hauses und des Veronikaheimes zu Paderborn.

 

Auch online tut sich was:

Neue Westfälische, Stadt Paderborn 14.April 2020
Künstlerszene startet Online-Projekt
Ann-Britta Dohle und Luzi Madrid Villanueva vereinen dafür Paderborner
Schauspieler und Kleinkünstler

Luzi Madrid Villanueva(l.) und Ann-Britta Dohle vereinen Theater und Film zu einem Genre. Hier sichten sie auf einem Bildschirm Aufnahmen, auf denen Antje Huißmann und Max Rohland sind.

Paderborn.„Die Titanic. Ein häuslicher Versuch“ heißt das Kunstprojekt, das die Theaterregisseurin Ann-Britta Dohle und die Filmemacherin und Tänzerin Luzi Madrid Villanueva als Grenzgang zwischen Theater und Film auf den Weg bringen. Der Film basiert auf der Komödie „Der Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger, der in 33 Gesängen eine Kataststrophe abbildet. In ihrer Variante stellen die Macherinnen zahlreiche Assoziationen zurAusbreitung des hochinfektiösen Coronavirus, des Klimawandels und der Flüchtlingskrise heraus. Der Umsetzung des Theaterstücks in filmische Fragmente lag den beiden Regisseurinnen zunächst die Idee zugrunde,die professionelle Paderborner Künstlerszene zu vernetzen und die Künstler in ein gemeinsames Boot zu holen. Die Medienwissenschaftlerin Lisa Hofmann ergänzt das Filmteam als Cutterin. Unter den verordneten Bedingungen häuslicher Quarantäne wagen sich insgesamt elf Paderborner Schauspieler und Kleinkünstler an die Verfilmung der einzelnen Monologe, die in einem inhaltlichen und filmästhetischen Konzept miteinander verbunden werden.

 

»Ich befehle: Rette sich, wer kann«

 

Carmen Behrens, Ann-Britta Dohle, Erwin Grosche, Heiko Grosche, Antje Huißmann, Tatjana Poloczek, Hans-Gilbert Reuß, Max Rohland, Christina Seck, Manfred Schlaffer undJulia Ureshaben ihre Plätze eingenommen: in der 1. Klasse, auf dem Zwischendeck oder als Heizer im Heizungskeller. Mit an Bord ist der Dichter (Max Rohland), der zeitgleich am „Untergang der Titanic“ schreibt. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf, erst dezent mit einem kristallklaren Zittern, dann mit einer Verlustanzeige, später turbulent.

 

Denn dem Schiff ist ein Eisberg in die Quere gekommen, vermutlich der letzte seiner Gattung. Und der Kapitän tönt aus seinem Flurfenster der 2. Etage: „Ich befehle: Rette sich, wer kann“. Das Wasser schießt in die Schotten. Hier wird munter gestorben, dort weiter diniert, und während der Eisberg schon wieder schmilzt, bewahrt die Nachrichtensprecherin an der Waschmaschine Haltung. Der Film wird in drei Teilen online gestellt. Teil 1 der skurrilen Tragikomödie ist seit Ostermontag bei Vimeo unter „Filmtheater. Die Titanic. Ein häuslicher Versuch“ zu sehen. Zunächst als Ersatz für das fehlende Theaterleben angesetzt, soll nach Corona ein geschlossenes Filmevent daraus erwachsen, dem ein live gespieltes Ende folgen kann.

Die Titanic- ein häuslicher Versuch

Film Teil 1: 

https://vimeo.com/407461800

Film Teil 2:

https://vimeo.com/410086519  Das Drama nimmt seinen Lauf!

Der Untergang zieht sich durch die verschiedenen Decks der Titanic. Oben wird diniert und der eigene Untergang klein geredet, während unten bereits das Wasser in die Schotten schießt und diese verdammte „Kiste“ sich nicht öffnen lässt.

"Draußen“ das ist eine andere Welt: wo die einen die Herrlichkeit sehen, entsteht für die anderen der Eindruck von Sumpf. Wohin man schaut.

Film Teil 3:

https://vimeo.com/412236809

Nach den vielen Untergängen der Einzelnen kommen nun Überlebende zu Wort wie der Heizer, der Dichter, die kritische Stimme des Orakels.

Und die Titanic…hat es sie je gegeben?
ebenfalls unterstützt vom Paderborner Kultursoli
ebenfalls unterstützt vom Paderborner Kultursoli